Boves verärgert über Doppelmoral der Verwaltungsspitze

Die Äußerungen des Bürgermeisters Rübo und des Beigeordneten Ferber über die Wahlkampfplakatierung haben Jörg Boves, Ratsmitglied sowie stellv. Parteivorsitzender der FDP Kempen schwer verärgert. In einer öffentlichen Stellungnahme schreibt er:

 

„Gerade Personen, die überparteiliche Ämter anstreben, sollten genügend Anstand haben, ihr Parteibuch hin und wieder zu Gunsten der Allgemeinheit zu vergessen. In der letzten Ratssitzung dagegen haben die CDU Mitglie-der Ferber und Rübo ihre überparteilichen Ämter ausge-nutzt um Unwahrheiten über unseren Wahlkampf zu verbreiten.“

 

In der letzten Ratssitzung hatte die Verwaltungsspitze kritisiert, dass FDP und FWK entgegen aller Absprachen die Kempener Altstadt mit ihren Plakaten verschandelt hätten.
Boves weist diese Behauptung von sich: „Die Kritik der Verwaltung trifft tatsächlich nur auf die Freien Wähler zu, die sowohl in der grafischen Gestaltung als auch bei der Platzierung der Plakate jegliches Feingefühl vermissen lassen. Wer immer lauthals poltert, dass man eine Kunst-lehrerin in den eigenen Reihen hat, sollte doch etwas mehr kreatives Potential bieten.“

 

Als Verantwortlicher der FDP für die Plakatierung wolle er die öffentliche Rüge nicht im Raum stehen lassen: „Ich stelle fest: Wir haben keine Plakate in der Altstadt. Auch haben wir die Standorte und den Plakatierungszeitraum für unsere Plakate sehr frühzeitig beantragt. Diese wur-den widerspruchslos genehmigt. Hätte die Verwaltung damit ein Problem gehabt, wäre es ein Leichtes gewe-sen, den von Herrn Ferber immer propagierten kurzen Dienstweg einzuschlagen und uns anzurufen. Dies ist nicht geschehen. Dies lässt für mich nur den Schluss zu, dass Rübo und Ferber bewusst versucht haben, die FDP in der Ratssitzung medial zu beschädigen. Anstelle von Neid und Missgunst darüber, dass wir halten, was andere versprechen, nämlich eine Schonung von Wohngebieten und vor allem der Altstadt, hätte ich von der Verwaltungs-spitze eher ein wenig Anerkennung erwartet.“

 

Boves fordert daher die anderen Fraktionen auf, dem Beispiel der FDP zu folgen: „Bleiben Sie mit Ihren Plakaten aus den Wohngebieten, plakatieren Sie nur verhalten oder gar nicht in der Altstadt.“

 

 

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