Wistuba und Grams zu Denkmalschutz der Peterstraße

In der Diskussion um die Zukunft des denkmalgeschützten Hauses auf der Peterstraße hat sich die FDP Bürgermeisterkandidatin Irene Wistuba für eine Wahrung der kulturellen Identität Kempens ausgesprochen:

 

„Wir legen großen Wert darauf, dass der mittelalterliche Charakter der Altstadt erhalten bleibt. Der Denkmalschutz spielt hierbei eine wichtige Rolle. Im Bau- und Denkmal-Ausschuss hat die FDP deshalb Bedenken zu dem geplanten Bauvorhaben geäußert und dem Projekt die Zustimmung in der derzeitigen Planungsvariante verweigert.“

 

Die FDP hält das bislang geplante Bauvorhaben für zu monumental, um sich in das Stadtbild an der Peterstraße eingliedern zu können: „Das kulturelle und bauliche Erbe der Stadt muss mit Feingefühl in eine notwendige Neukonzeptionierung überführt werden. Wir wollen städtebauliche Fehler, wie sie häufig in der Nachkriegszeit begangen wurden vermeiden. Eine unversöhnliche Blockade aus wahltaktischen Gründen lehnen wir aber entschieden ab!“, so der stellvertretende FDP-Parteivorsitzende Felix Grams.

 

So erklärt auch Irene Wistuba: „Wir können uns einer Austragung des denkmalgeschützten Hauses anschließen, wenn die bisherige Fassade in ein angemessenes Gesamtbauwerk integriert wird, das den mittelalterlichen Charakter der Altstadt unterstreicht.“

 

Die beiden FDP-Politiker zeigten sich darüber erfreut, dass der Investor bereits signalisiert hat, die Pläne zu überarbeiten.

 

 

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