FDP-Fraktion beantragt Hundekotstationen

Die FDP-Fraktion beantragt, dass die Stadt Kempen ein sog. „Pilotprojekt Hundekotstationen“ errichtet, z. B. im Kendelpark in St. Hubert oder an einer anderen geeigneten Stelle.

 

An einer solchen Hundekotstation kann der Hundebesitzer einen Plastikbeutel für das „Ge-schäft“ seines Hundes entnehmen und den gefüllten Beutel direkt entsorgen. Falls in der Umgebung bereits geeignete Abfallbehälter vorhanden sind, könnte man eine einfache Station mit Plastikbehältern aufbauen. Die Erfahrungen sollen dann nach einer angemessenen Probephase ermittelt werden und gegebenenfalls sollten dann an weiteren öffentlichen Plätzen solche Hundekotstationen auf-gebaut werden. Die Stadt Krefeld hat im Jahr 2009 mit einem solchen Versuch erfolgreich begonnen. Bis Ende 2014 wurden in Krefeld bisher 65 Hundekotstationen aufgebaut.

 

Begründung:
Hundekot bringt Verschmutzung und Rutschgefahr, birgt die Gefahr der Übertragung von Parasiten und anderen Krankheitserregern und stellt eine Geruchsbelästigung dar.

Der Kontakt mit Hundekot kann vor allem für Kinder eine gesundheitliche Gefährdung dar-stellen. Hundekot kann infektionsfähige Entwicklungsstadien von Parasiten (z. B. Hun-despulwurm, Hundebandwurm) enthalten. Im Boden und im Sand können diese sehr lange überdauern und infektionsfähig bleiben. Bei einer Aufnahme über den Mund können spezifi-sche Erkrankungen auftreten. Daher sind Kinderspielplätze, Kinderspielwiesen, Sandkästen etc. besonders geschützte Bereiche, von denen Hunde ferngehalten werden müssen! Ent-sprechend der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ord-nung auf den Verkehrsflächen und Anlagen sind Tierhalter oder Tieraufseher verpflichtet, durch ihre Tiere verursachte Verunreinigungen in bzw. auf öffentlichen Anlagen und Grünflä-chen, Verkehrsflächen (wie z. B. Straßen, Wege, Plätze, Gehwege) sowie Fußgängerzonen unverzüglich zu beseitigen. Hundekotstationen wären hierbei sehr hilfreich.

 

 

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