Grams und Wistuba: Zentrale Sportstätte steht der Vereinskultur entgegen

Aus aktuellen Medienberichten ist zu entnehmen, dass die Stadt Kempen dem SPD-Antrag eine zentrale Sportstätte einzurichten, positiv gegenübersteht. Zu der aktuellen Diskussion erklären die Fraktionsvorsitzende der FDP im Stadtrat Irene Wistuba und der FDP-Parteivorsitzende Felix Grams:

 

„Statt finanzielle sowie personelle Ressourcen für eine neue zentrale Sportstätte einzustellen, sollte vielmehr versucht werden, vorhandene Angebote bedarfsgerecht zu sanieren und zu erhalten. Wir erwarten hier von der Verwaltung, dass z. B. die konkreten Probleme in St. Hubert und Tönisberg gelöst und diese nicht zugunsten eines Leuchtturmprojektes hintenangestellt werden. Die dortigen Sportvereine müssen eine Perspektive erhalten. Planungen, die in Kempen nur eine zentrale Sportstätte vorsehen, gehen am Vereinsleben vorbei und zeugen von Unkenntnis der lokalen Strukturen. Es sollte nicht am grünen Tisch über die Köpfe der Sportvereine hinweg entschieden werden, sondern in einem Austausch auf Augenhöhe die zukünftige Entwicklung gemeinsam abgestimmt werden.

 

Wir müssen die Interessen der Sporttreibenden berücksichtigen. Wir wollen nicht, dass Kinder und Jugendliche von Tönisberg oder St. Hubert nach Kempen fahren müssen, um gemeinsam Sport treiben zu können. Wir hoffen sehr, dass der Stadtsportbund wieder voll einsatzfähig und stark wird, damit Sporttreibende wieder einen kraftvollen Fürsprecher erhalten.“

 

 

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