Boves: Landesregierung setzt Eltern bei der OGS die Pistole auf die Brust

Gegen den Runderlass von 2010 haben Eltern jetzt eine Petition gestartet, diese wird auch von Ratsherr Jörg Boves unterstützt.

 

„Von wegen ‚Wir lassen kein Kind zurück‘, oder ‚Der Elternwillen ist uns wichtig‘ diese hohlen Phrasen können sich Frau Kraft und Frau Löhrmann sparen.“ meint Jörg Boves. Der Grund dafür ist der Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 23.12.2010. Dieser Erlass der Landesregierung besagt, dass die Kinder entweder jeden Wochentag die OGS besuchen müssen oder von dieser komplett ausgeschlossen werden. „Diese unflexible Regelung setzt Eltern die Pistole auf die Brust. Die Methode ‚ganz oder gar nicht‘ ist der falsche Weg. Das zeigt die Erfahrung der letzten Jahre.“ Aktuell läuft dazu eine Petition im Internet.

 

„Der offene Ganztag ist eingeführt worden damit Eltern mit Kindern die Möglichkeit haben, weiter arbeiten gehen zu können“ erklärt Boves. „Eltern die jedoch in Teilzeit arbeiten und zwei oder drei Tage in der Woche selbst ihre Kinder betreuen möchten, bleiben dabei auf der Strecke. Dabei arbeiten doch viele Mütter und Väter genau deshalb halbtags, um neben dem Beruf genügend Zeit für die Kinder zu haben. Wo wird den hier der Elternwille beachtet oder zum Wohl des Kindes gehandelt?” Viele Vereine beklagen schon jetzt, dass die Kinder kaum noch Zeit finden, neben der Schule ehrenamtlich aktiv zu werden.

 

“Aktuell versuchen Eltern über eine Petition die Landesregierung zum Einlenken zu bewegen, diesen basisdemokratischen Weg möchte ich unterstützen. Ich hoffe, dass sich möglichst viele Betroffene an der Petition beteiligen, um der Landesregierung zu zeigen, dass die Regelung der Interessen von Eltern und Kindern absolut entgegensteht.“

 

http://www.ogs-familienfreundlich.de

 

 

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