Grüne Plastikplakate sorgen für Unmut

In den letzten Tagen Jörg Boves von vielen Bürgern auf die Wahlkampfplakate der Kempener Parteien angesprochen worden. Ganze Ortschaften, insbesondere Wohngebiete, seien – so die Kritik - „zuplakatiert mit Plastikmüll“. Bemerkenswert ist auf jeden Fall, dass die Grünen, die noch kürzlich von ihren „nachhaltigen Plakaten aus Pappe“ sprachen, bei dieser Wahl im großen Stil auf Plastik setzen.

 

Ratsherr Boves: „Ich denke, die Kempener FDP hat mit ihrem Beschluss, nur noch auf Großflächenplakate zu setzen, die Zeichen der Zeit erkannt. Wir setzten auf Qualität statt Quantität. Die Bürgerinnen und Bürgern sind seit vielen Jahren von den Anhäufungen von Plastik-Plakaten genervt."

 

Von einer konkreten Begrenzung von Plakaten hält Boves dagegen nichts:

 

„Die Parteien müssen selbst wissen, wie sie auf ihre Politik und Inhalte aufmerksam machen. Der Wahlkampf lebt schließlich durch unterschiedliche Strategien und Darstellungsmethoden. Wir Freie Demokraten setzen zumindest mit unseren Großflächen auf Nachhaltigkeit und akzeptieren den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach einer Plakatfreien Altstadt und Wohngebiete .“